Paraguay Klima

Paraguay: Klima

Paraguay, zentral zwischen dem 20. und 28. Breitengrad gelegen, wird in zwei Regionen geteilt, die verschiedene Klimazonen haben. Das Paraguay-Wetter ist geprägt von der Trockenzeit, die in die Monate Mai bis Oktober fällt, und der Regenzeit in den Monaten November bis April. Die Temperaturen in Paraguay verändern sich während des gesamten Jahres kaum und sind fast konstant. Die Höchsttemperaturen in den heißesten Monaten von November bis Februar können durchaus über 40 Grad Celsius betragen.

Jahreszeiten

In den Monaten November und Dezember können die Besucher den Frühling in Paraguay besonders genießen, da sich hier die Flora in ihrer besonderen Blütenfülle zeigt. Von Dezember bis März jedes Jahres, wo vorwiegend große Hitze herrscht, gibt es auch Regentage, die wöchentlich etwa einmal gerne ertragen werden. In den Monaten März bis Ende Mai wird es herbstlich in Paraguay, wo nur ganz wenige Bäume ihre Blätter verlieren, so dass hier der sogenannte „Winter“ im Grünen stattfindet und alles trotzdem blüht.

 

Die Klimazonen in Paraguay

 

1. Region Paranena

Die Region Paranena, die östlich des Rio Paraguay liegt, hat ein feuchtes subtropisches Klima, das in den Sommermonaten von November bis März von warmen Winden aus nordöstlicher Richtung profitiert. Im Paraguay-Klima liegen dann die durchschnittlichen Tagestemperaturen zwischen 24 und 29 Grad Celsius und es ist keine Seltenheit, dass auch 37 Grad Celsius erreicht werden können. Die stärksten Niederschläge fallen zwischen den Monaten März und Mai sowie im Oktober und November.

 

 

2. Südliche Region

Im Süden von Paraguay sind die Niederschläge gleichmäßig über das gesamte Jahr verteilt, da Paraguay ein fast ebenes Land ist und die Temperaturen in den Sommermonaten gleichmäßige Grade verzeichnen. Im Osten von Paraguay herrscht eine höhere Luftfeuchtigkeit und in den Wintermonaten können die Temperaturen, bedingt durch Einflüsse südlicher Polarluft, auch unter 0 Grad Celsius fallen.

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Reisezeit-Empfehlungen

Wegen der großen Sommerhitze ist zu empfehlen, eine Reise nach Paraguay in den Monaten von Mai bis September zu planen. In diesem Zeitraum sind die Temperaturen wesentlich angenehmer, da der Juli der kälteste Monat ist. Warme Kleidung ist daher ein Muss. In der südlichen Hemisphäre können die Sommermonate empfindlich heiß werden und die Temperaturen durchaus 40 Grad Celsius erreichen. Aufgrund dieser Tatsache sollten Trekking- oder Besichtigungstouren unbedingt vermieden werden, denn extreme Anstrengungen wären die Folge. Da besonders im Gran Chaco während der Regenzeit viele Landesteile in Sumpflandschaften versinken, ist diese als Reisezeit nicht zu empfehlen.

 

 

Klimaveränderungen

Die auf der Welt stattfindenden Klimaveränderungen, die sich durch heftige Unwetter ausdrücken, haben auch Paraguay betroffen, allerdings erstaunlicherweise im positiven Sinne. Das Ergebnis ist, dass die Heftigkeit und Häufigkeit von Unwettern in Paraguay in den vergangenen Jahren im Vergleich zu früher stark abgenommen haben. Das bedeutet, dass sich im Sommer die heißen Nächte häufiger abkühlen, was als besonders angenehm empfunden wird, denn in der Vergangenheit gehörten Temperaturen von 18 bis 21 Grad in Sommernächten zur Seltenheit. Auch die heftigen Gewitter und Regenmassen vergangener Jahre haben abgenommen und Fachleute sprechen von einer eventuellen Klimaverschiebung in Paraguay.

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